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Woyzeck – Georg Büchner

woyzeck_kaleidoskop
Du 21.01 au 05.02.2022

Semaine: 31.01 – 06.02.2022

Samedi
20:00

Semaine: 24.01 – 30.01.2022

Mercredi
20:00

Semaine: 17.01 – 23.01.2022

Vendredi
20:00

Semaine: 24.01 – 30.01.2022

Vendredi
20:00

Semaine: 31.01 – 06.02.2022

Jeudi
20:00

Semaine: 17.01 – 23.01.2022

Dimanche
17:30

Semaine: 31.01 – 06.02.2022

Vendredi
20:00

Semaine: 24.01 – 30.01.2022

Jeudi
20:00

Info und Reservation

Der Soldat Woyzeck lebt am untersten Ende der sozialen Hierarchie. Er rasiert seinen Hauptmann, der ihm dabei Vorhaltungen macht, dass er ein uneheliches Kind habe. Woyzeck, der Stimmen hört und einen Sinn für das Überwirkliche hat, verdient sich ein Nebengeld als medizinisches Versuchsobjekt des Doktors, der ihm eine langfristige Erbsendiät verordnet hat, um seinen Studenten zu beweisen, dass eine Nahrungsbeeinträchtigung das gesamte menschliche Wesen zu verändern vermag. Woyzeck lässt sich auf solche Experimente ein um seine Freundin Marie und das Kind finanziell zu unterstützen. Der gutaussehende Tambourmajor buhlt aber um Marie. In brutaler Weise erregt der Hauptmann in Woyzeck den Verdacht ihrer Untreue. Im Wirtshaus beobachtet Woyzeck, wie die Beiden mitenander tanzen. Furchtbar tobt es in der Brust des Hilflosen. Im Ringkampf unterliegt er dem Tambourmajor. Nun gibt es bei ihm kein Halten mehr. Er bereitet alles auf den Tod vor und ersticht die von ihm noch immer heißgeliebte Marie auf dem Waldweg am Teich.

Mit „Woyzeck“ hat Büchner das erste große Sozialdrama deutscher Sprache geschrieben. Zum erstenmal wird konsequent dargestellt, dass die sozialen Verhältnisse – Hunger, Elend und materielle Abhängigkeit – den Menschen in seinem Denken und Handeln formen. Nicht Woyzeck gehört als Mörder auf die Anklagebank, sondern Männer wie der Hauptmann, der Tambourmajor und der Doktor. Denn sie als Vertreter der gehobenen Stände haben einen hilflosen, armen Kerl so lange ausgenützt und getreten, bis jener gewalttätig explodierte, Woyzeck ist Opfer seines Milieus.

Der Dichter betrat, indem er eine Person aus der unteren sozialen Schicht zur Hauptfigur des Dramas machte, in der deutschen Literaturgeschichte Neuland.

 

Inszenierung Jean-Paul Maes
Ausstattung Thomas Mörschbauer
Musik Al Ginter
Assistenz Brigitte Bintz
Mit Florian Hackspiel, Rosalie Maes, Leon Hänig, Tim Olrik Stöneberg, Neven Nöthig, Véronique Kinnen, Al Ginter

Preis

Mitglieder des Kaleidoskop Theaters erhalten auf ihre Eintrittskarte eine Ermäßigung von 2€ gegen Vorlage ihrer Mitgliedskarte.

Normalpreis für Erwachsene 20 €
Reduziert für Kinder/Jugendliche/Studierende 10 €

Salle des Fêtes

du Château de Bettembourg

13, rue du Château L-3217 Bettembourg