Anti-Littering

Einen wichtigen Bereich der Klimaschutzmaßnahmen bildet das Abfallkonzept der Gemeinde. Hier wurde im letzten Jahr eine neue Anti-Littering-Kampagne gestartet. Im Zentrum stand diesmal die Sensibilisierung zu den Themen Zigarettenkippen und Hundekot sowie Hausmüll in öffentlichen Mülltonnen. Alle drei Punkte sind große Probleme.

Jeder kennt es und hat unliebsame Erfahrungen gemacht: Hundekot auf Bürgersteigen, in Beeten oder auf Rasenflächen ist ein wenig ansehnliches, ärgerliches und unhygienisches Problem. Hundebesitzer werden daher gebeten, die Häufchen ihrer Vierbeiner mit den dazu vorgesehenen Tüten zu entfernen.

Auch die Mithilfe der Raucher ist gefragt. Denn bis sich ein auf der Erde liegender Zigarettenstummel zersetzt hat, vergehen gut und gerne 20-30 Jahre. Gerade vor den städtischen Cafés verschmutzen sie haufenweise Bordsteine und Blumenkübel. Deshalb wurden die Cafébesitzer als Partner mit ins Boot geholt. Plakate machen nun in vielen Betrieben die Kundschaft auf das Thema aufmerksam. Zudem wurden kleine Aschenbecher mit brandfester Folienausstattung verteilt.

Die Botschaft der Anti-Littering-Kampagne ist klar: Zuhause würde ja auch niemand ernsthaft auf die Idee kommen, eine Zigarette genüsslich auf dem Wohnzimmertisch auszudrücken – oder den Hund mal eben sein Geschäft auf dem Teppich verrichten zu lassen. Im öffentlichen Raum ist genauso viel Umsicht gefragt.

In diesem Jahr ist zudem eine weitere, größere Anti-Littering-Kampagne geplant.