Maison relais inclusive

Coup de pelle pour un projet spécial

En date du 4 décembre, le bourgmestre Laurent Zeimet a donné, en présence du secrétaire d’État à l’Enseignement supérieur et à la Recherche Marc Hansen, des échevins Josée Lorsché et Gusty Graas ainsi que des responsables du bureau d’architecture Witry & Witry, le premier coup de pelle pour un projet spécial.

En effet une maison relais inclusive sera construite en collaboration avec l’APEMH (Association des Parents d’Enfants Mentalement Handicapés) à côté du Parc Merveilleux.

Il s’agit d’une construction en bois conçue pour répondre parfaitement aux besoins de chacun dans un environnement proche de la nature, avec des aires de jeux et de repos.

Cet établissement permettra d’accueillir 78 enfants de trois mois à quatre ans, dont 25% d’enfants handicapés. À certaines heures de la journée, la garderie deviendra aussi une «Bësch-Crèche». En un mot: chaussés de leurs bottes en caoutchouc et vêtus de leur anorak, les enfants partiront à la découverte de la forêt de manière ludique et les cinq sens en éveil.

Selon le projet tel qu’il a été présente au conseil communal en date du 14 novembre 2014, le coût total pour la construction s’élèvera à 3.650.000.- euros (tva comprise)

Inklusive Kindertagesstätte – Der Wald erzieht mit

Am 4. Dezember konnte Bürgermeister Laurent Zeimet im Beisein des Staatssekretärs für Hochschulwesen und Forschung Marc Hansen, der Schöffen Josée Lorsché und Gusty Graas, sowie den Verantwortlichen des Architektenbüros Witry & Witry, den symbolischen Spatenstich für ein besonderes Projekt in direkter Nachbarschaft des Parc Merveilleux geben. Hier wird in Zusammenarbeit mit der Apemh (Association des Parents d’Enfants Mentalement Handicapés) eine inklusive Kindertagesstätte entstehen.

Maison Relais inclusive_1
Coup de pelle

In einem naturnahen Umfeld wird ein optimal für die Bedürfnisse konzipierter Holzbau errichtet – mit liebevoll gestalteten Spielräumen und Ruhebereichen. 78 Kinder im Alter von drei Monaten bis vier Jahren, können in der Einrichtung betreut werden. 25 Prozent der Plätze sind dabei für Kinder mit Behinderung vorgesehen.

„Eltern von behinderten Kindern sehen sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Es gibt in Luxemburg in diesem Bereich nur wenige Betreuungsangebote. Hier wollen wir tätig werden“, führt Schulschöffin Josée Lorsché aus.

Ein Team aus speziell ausgebildeten Erziehern, Logopäden und Physiotherapeuten steht parat, um optimal auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste eingehen zu können. Der Betreuungsschlüssel in der entstehenden Crèche ist exzellent. Inklusion soll kein leeres Wort auf dem Papier sein, erklärt Josée Lorsché das Konzept: „Verständnis und Respekt sind nicht Dinge, die man irgendwann im Erwachsenenalter lernt, hier werden sie von klein auf selbstverständlich gelebt“.

Für einige Stunden am Tag wird der Kinderhort zudem zur Bësch-Crèche. Dann heißt es: Gummistiefel und Anorak an und ab in die Natur! Zusammen wird der Wald spielerisch mit allen Sinnen erkundet. Ein Raum, um wertvolle Entdeckungen und Erfahrungen zu machen, denn der Wald erzieht quasi mit. Dabei bietet auch die Nähe zum Parc Merveilleux viele Vorteile wie uns Direktor Marc Neu erklärt. „Das Essen für die älteren Kinder wird jeden Tag frisch in der Küche des Parks zubereitet. Zudem fungiert er selbst seit langem erfolgreich als von der Apemh geführtes „Atelier protégé“ für Menschen mit Behinderung. Austausch und Synergien liegen auf der Hand“.

„Die inklusive Waldkrippe ist ein Modellprojekt“, erklärt Josée Lorsché. „Wir freuen uns, unseren Angeboten im Betreuungsbereich damit noch eine weitere Dimension geben zu können.“

Die Baukosten werden sich, laut dem im Gemeinderat vom 14. November 214 vorgestellten Projekt, auf rund 3.650.000.- Euros belaufen. (inklusive TVA und Baunebenkosten)